Täuschmöglichkeiten
Ähnlich wie bei der Vorhandtechnik liegt die am häufigsten verwendete Täuschmöglichkeit in der seitlichen Bewegung mit Ball.
Durch mehrfaches, schnelles seitliches Führen und unmittelbares Stoppen, können dem Gegner so Schussversuche vorgetäuscht werden um Ihn zum öffnen von Deckungslücken zu verleiten. Wichtig ist, dass der Griff dabei durchgehend mit dem Unterarm kontrolliert wird.
Eine beliebte Täuschung ist zudem eine schnelle Rotation in die Gegenrichtung. Dazu wird der Ball aus der Klemmposition etwas zur Seite mitgenommen, die Figur (unter durchgehender Kontrolle mit dem Unterarm) in kurzer Entfernung vom Ball im Uhrzeigersinn um 360° gedreht, so dass der Ball am Ende der Rotation sofort wieder unter dem Fuss der Figur wie zuvor geklemmt zum liegen kommt. Wird diese Bewegung schnell ausgeführt, wirkt sie wie ein Schussversuch und eine dadurch entstehende Deckungslücke kann sofort mit einem Jet genutzt werden.
Schwierigkeiten
Die eigentliche Schwierigkeit beim Jet liegt in der ungewohnten Art der Griffkontrolle mit dem Unterarm und nicht wie sonst üblich mit der Hand.
Training
Trainiert man den Jet zum ersten Mal ist es wichtig, die eigene Griffhaltung zu finden. Dazu probiert man am besten verschiedene Stellen des Unterarmes aus und zieht den Schuss zunächst ohne seitliche Bewegung des Balles durch. Ist so ein gutes Gefühl für den Ball und eine optimale Ballbeschleunigung gefunden, bietet es sich an das seitliche Rollen des Balles und sein Stoppen mit der Unterarmkontrolle zu trainieren ohne zu schiessen. Dabei sollte die Länge der seitlichen Bewegung von kurz bis hin zur vollen Torbreite variiert werden. Wenn auch das sicher funktioniert, ist es Zeit beides zu einem Schuss zu kombinieren. Auch dabei sollte man möglichst in Schub- und Zugrichtung sowie für verschiedene Längen trainieren.